STARTSEITE                Media           Consult           Wissen          Verlag           Hydrogeit          Impressum          Kontakt         

 
Wissen / Flüssiggas Umrüstung
Gasfahrzeuge   Erdgas   Flüssiggas   Autogas   Umrüstung   Kosten   Literatur   Links   Shop

Fahrzeuge mit Flüssiggasanlagen werden mittlerweile von fast allen Automobilherstellern angeboten. In autorisierten Fachwerkstätten können die Fahrzeuge umgebaut werden und erhalten vom TÜV die erforderliche Betriebserlaubnis.

Bei der Umrüstung von Pkw und Nutzfahrzeugen wird meistens ein bivalentes System (zwei Kraftstoffe) gewählt. Bivalente LPG-Fahrzeuge bieten die Option, mit Benzin oder Flüssiggas zu fahren.

Da der Flüssiggastank zusätzlich zum Benzintank eingebaut wird, vergrößert sich die Reichweite des Fahrzeugs erheblich. Die Motoren bleiben jedoch für den Benzinbetrieb optimiert.

Da die Oktanzahl von Benzin (ROZ = 94 - 99) niedriger liegt als die von Flüssiggas (ROZ = 107), ist auch die Klopfgrenze dementsprechend niedriger. Deswegen können die Motoren nur mit einer relativ geringen Verdichtung von e = 9 - 10 betrieben werden. Die höhere Oktanzahl von Flüssiggas im Vergleich zu Benzin kann dadurch nicht voll ausgenutzt werden. Bei monovalenten LPG-Fahrzeugen, die für den Flüssiggasbetrieb optimiert sind, kann dagegen die höhere Oktanzahl voll ausgenutzt werden, wodurch die Leistungsausbeute gesteigert wird. Da es jedoch bisher noch nicht ausreichend Tankstellen gibt, werden kaum monovalente Fahrzeuge angeboten bzw. gekauft.

In der Regel gewähren die Umrüster keine vergleichbaren Förderungen, wie es beispielsweise bei Erdgas mitunter der Fall ist. Es lohnt sich aber dennoch eine Anfrage bei regionalen Anbietern, ob Rabatte oder Abschläge angeboten werden.

Das Einsparpotential liegt etwa bei 40 bis 45 Prozent. Obwohl zumeist der Kraftstoff lediglich 50 Prozent des Benzinpreises beträgt, muss wegen des Mehrverbrauchs von Flüssiggasfahrzeugen (bis zu 20 %) mit geringfügigen Einbußen gerechnet werden.

Besonders wirtschaftlich sind LPG-Fahrzeuge bei hohen jährlichen Fahrleistungen, z. B. bei Taxiunternehmen, Firmenfahrzeugen (Außen- und Kundendienst) und kommunalen Betrieben (Stadtwerke, Müll-Betriebe).

© Hydrogeit