HYDROGEIT - Der Wasserstoff-Guide

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Hintergrundbild Brennstoffzellen-Autos

Chrysler
Chrysler, Detroit / USA verfolgt ein Benzin / Stromkonzept und arbeitet nach dem Zusammenschluss mit Daimler gemeinsam an der Brennstoffzellen-Technik.
Das Betriebssystem beim Chrysler-Konzept besteht aus einem Teilverbrennungsreaktor und diversen Katalysatoren, die die Kohlenwasserstoffverbindung des Kraftstoffs (Benzin) nahezu rückstandsfrei in Kohlendioxid, Wasser und Wasserstoff aufspalten. Letzterer wird zusammen mit Luft in eine Brennstoffzelle eingespeist. Dort vollzieht sich die Reaktion, zur Erzeugung von Energie, die über Elektromotoren die Räder antreibt.
Ein Konzept, nach dem die gesamte Anlage in einem Pkw Platz findet, hat Chrysler bereits entworfen. Anfang 1997 enthüllte Chrysler ein Modell ihres Brennstoffzellenfahrzeugs, das mit Benzin und einem Reformator von Arthur D. Little Inc. entwickelt wurde. 1999 soll das Fahrzeug fertig sein.
Mitte des nächsten Jahrzehnts könnte das System die Serienreife erreicht haben und auf den Markt kommen.

Funktionsweise:
Das aus dem Kraftstofftank kommende Benzin wird in einem Verdampfer erhitzt und in gasförmigen Zustand gebracht, um eine möglichst rückstandsfreie Verbrennung zu garantieren. Ein Teilverbrennungsreaktor (Metallzylinder mit Zündkerze) trennt das Benzin grob in Wasserstoff und Kohlenmonoxid. Kupfer- und Zinkoxidkatalysatoren wandeln unter Hinzufügen von Wasserdampf das Kohlenmonoxid nahezu vollständig in ungiftiges Kohlendioxid um. Zusätzlich entsteht weiterer Wasserstoff. Der verbleibende Kohlenstoffmonoxid-Anteil von etwa 1%, wird in der Nachverbrennungsphase mit Hilfe eines Platinkatalysators unter Luftzufuhr weitgehende zu Kohlendioxid transformiert. Der übrigbleibende Kohlenstoffmonoxid-Anteil sinkt unter 1/1000%. Der gewonnene Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle mit dem Sauerstoff der Aussenluft zusammengeführt. Es entsteht elektrischer Strom, der in Batterien eingespeist wird und die Elektromotoren an den Hinterrädern antreibt. Als Emissionen entstehen fast ausschliesslich Kohlendioxid und Wasser.
Kaum ein anderes Industrieprodukt ist nach Meinung von Chrysler Forscher Borroni-Bird einem derart rapiden Preisverfall ausgesetzt wie die Brennstoffzellen. "Noch vor wenigen Jahren wäre sie um den Faktor 1000 teurer als Motoren. Das gibt doch Anlass zur Hoffnung."
 


Dies sind Auszüge aus dem ersten Buch von Sven Geitmann:

"Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Projekte"

Aktuellere Informationen finden Sie in den neuen Büchern des Hydrogeit Verlags.

 

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